Wie kann Nachhaltigkeit in der Lieferkette gewährleistet werden?
Wie erreicht man Nachhaltigkeit in der Lieferkette?
In der heutigen Geschäftswelt ist Nachhaltigkeit nicht nur ein umweltfreundlicher Ansatz, sondern auch die Grundlage für unternehmerische Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Die Gewährleistung der Nachhaltigkeit in der Lieferkette ermöglicht es Unternehmen nicht nur, ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren, sondern auch die Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und den Markenwert auf internationalen Märkten zu erhöhen.
Wo sollte man also beginnen, um Nachhaltigkeit in der Lieferkette zu gewährleisten?
1. Verantwortungsprinzip bei der Auswahl der Lieferanten
Eine nachhaltige Kette beginnt mit nachhaltigen Lieferanten. Die folgenden Kriterien der Lieferantenunternehmen sollten unbedingt bewertet werden:
• Vorhandensein von Umweltmanagementsystemen (wie ISO 14001),
• Durchführung von Produktionsprozessen, die ethischen Grundsätzen, sozialer Verantwortung und Menschenrechten entsprechen,
• Messung und Berichterstattung von Kohlenstoffemissionen.
Tipp: Ausländische Kunden, insbesondere in der EU und in nordeuropäischen Ländern, nehmen Kriterien der „ethischen Beschaffung“ in ihre Verträge auf.
2. Optimierung der Logistikprozesse
Durch die Priorisierung von Transportmodellen mit geringeren Kohlenstoffemissionen wie Bahn- oder Seeverkehr anstelle des Straßenverkehrs werden sowohl die Umweltauswirkungen reduziert als auch langfristige Kostenvorteile erzielt. Die CO₂-Emissionsberechnung sollte im Transportwesen durchgeführt und gemeldet werden.
Hinweis: 75 % der Transporte von der Türkei nach Europa erfolgen auf der Straße. Unternehmen, die in diesem Bereich alternative Transportpläne entwickeln, verschaffen sich einen Wettbewerbsvorteil.
3. Reduzierung des Ressourcenverbrauchs durch Digitalisierung
Digitalisierung im Lieferkettenmanagement:
• Reduziert den Papieraufwand (papierloses Büro),
• Ermöglicht die sofortige Bestands- und Routenverfolgung (weniger Sendungen, weniger Energie),
• Minimiert Verzögerungen (erhöht die Kundenzufriedenheit).
Empfehlung: Der Einsatz von ERP-Systemen ist ein Eckpfeiler des nachhaltigen Lieferkettenmanagements.
4. Zusammenarbeit mit lokalen Lieferanten
Je kürzer die Lieferentfernung ist:
• Transportzeit und -kosten sinken,
• Kohlenstoffemissionen sinken,
• Weniger betroffen von globalen Krisen (Schiffsstaus, Währungsschwankungen).
Extra: Die Zusammenarbeit mit lokalen Lieferanten leistet einen Beitrag zur Gesellschaft und unterstützt die soziale Verantwortung des Unternehmens.
5. Kreislaufwirtschaftlicher Ansatz
Nicht mehr Abfall, sondern wertvolle Ressourcen stehen im Vordergrund. Durch Praktiken wie das Recycling von Verpackungen und die Wiederverwertung von Produktionsabfällen kann Ressourcenverschwendung vermieden werden.
Beispiel: Stoffreste können recycelt und als Rohstoff in neuen Produktgruppen verwendet werden.
6. Messung der Nachhaltigkeitsleistung
Die Nachhaltigkeit sollte anhand von KPIs und Umweltleistungsindikatoren gemessen werden:
• Kohlenstoffemissionen pro Sendung
• Anteil der recycelten Verpackungen
• Energieverbrauchsraten usw.
Denken Sie daran: Nichts, was nicht gemessen wird, kann verbessert werden.
Fazit: Bringen Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit in die Zukunft
Eine nachhaltige Lieferkette ist nicht mehr nur eine „wohlmeinende Wahl“, sondern der Schlüssel zum Wettbewerbsvorteil im Export. Insbesondere im Rahmen des Europäischen Green Deals wird die Nachhaltigkeit der Lieferkette zur Notwendigkeit.
Als Eternus Global bieten wir Ihnen umfassende Unterstützung, um ein System in Ihrer Lieferkette zu etablieren, das die Umwelt, den Menschen und die Zukunft respektiert.
Um die Nachhaltigkeitsreise Ihres Unternehmens zu beginnen;